Wie sucht sich ein Hund seine Bezugsperson aus

Wer ist die Bezugsperson für den Hund

Wie sucht sich ein Hund seine Bezugsperson aus. Du möchtest deinem Hund nah sein und möchtest, dass er dich anschaut und dir folgt und möchtest die Hauptbezugsperson für deinen geliebten Vierbeiner sein?

Wir haben die wichtigsten Faktoren für dich zusammengefasst, damit dein Hund dich als seine Lieblingsbezugsperson auswählt.

Bezugsperson für den Hund

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Futter und Geborgenheit

Hunde fühlen sich zu den Menschen hingezogen denen sie vertrauen können, die Zeit mit ihnen verbringen, die ihnen körperliche Nähe und Futter geben und bei denen sie sich sicher und geborgen fühlen. So wirst du zur Bezugsperson für deinen Hund.

Zeit - Spielen und Training

Was hat Zeit verbringen mit der Bezugsperson für den Hund zu tun? Es gibt unterschiedliche Formen von miteinander Zeit verbringen.

Spielen wir mit unserem Hund während unseres Spaziergangs  immer mal wieder, z.B. ein Zerrspiel oder Suchspiel, oder auch eine kurze Trainingseinheit, steigt die Bindung zu unserem Hund enorm. Das gleiche gilt auch für zu Hause. Es geht nicht um die Quantität, sondern um die Qualität. Wenn wir über den Tag verteilt, eine Streicheleinheit hier, eine Übung dort oder ein Spiel einbauen, werden wir nicht nur den Bedürfnissen unseres Hundes gerecht, sondern stärken damit auch die Bindung und werden dadurch immer mehr die Bezugsperson für den Hund.

 

Sicherheit - Vertrauen

Neben der Zeit spielen weitere Faktoren eine Rolle wer die Bezugsperson für den Hund ist. Die Sicherheit und das Vertrauen. Verhalten wir uns für den Hund verlässlich in unseren Reaktionen geben wir ihm damit Sicherheit. Eine verlässliche Reaktion einem Hund gegenüber, wäre zum Beispiel, dass wir konsequent und gleichbleibend auf sein Verhalten reagieren. Darf unser Hund zum Beispiel nicht auf das Sofa, wird er dies trotzdem gerade im ersten Lebensjahr immer mal wieder testen, ob diese Regel die gestern gegolten hat heute auch noch Gültigkeit hat. Reagieren wir bei jedem seiner Versuche gleichbleibend und konsequent, schafft das Vertrauen und Sicherheit bei dem Hund. Denn genauso wie Kinder, wollen und suchen Hunde Grenzen und Regeln.

Ein negatives Beispiel für eine Reaktion gegenüber dem Hund wäre zum Beispiel, wenn wir ihn ein mal für ein Verhalten belohnen, das andere mal aber unseren Hund für das selbe Verhalten schimpfen.

Körperliche Nähe

Die Bezugsperson für den Hund werden, durch die körperliche Nähe. Ein weiteres Bedürfnis von Hunden ist die körperliche Nähe. Auch die kann unterschiedlicher Qualität sein. Streicheln wir zum Beispiel unseren Hund nebenbei, weil wir eigentlich vielleicht gerade gar keine Lust dazu haben, spürt das der Hund. Selbst wenn wir unseren Hund nur ein bis zwei Minuten mit voller Aufmerksamkeit streicheln, hat er viel mehr davon, als wenn wir 15 Minuten gedankenlos durch sein Fell zu “wuscheln”.

Auch hier gilt, je mehr Aufmerksamkeit wir in diesem Moment unserem Hund schenken, umso mehr gewinnt dieses Streicheln an Qualität für den Hund.

Aber Vorsicht! Wer ab nun dem Hund ständig ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, um mit Nachdruck die Bezugsperson für den Hund zu werden, tut dem Hund nichts gutes. Kein Hund möchte auf den Thron gesetzt werden, sondern weiterhin ein Hund bleiben dürfen.

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